Der Garten im November
Die Tipps des Monats – das ist nun zu tun:
- Jetzt werden wieder blühende Azaleen fürs Zimmer angeboten. Sie dürfen nur von Mai bis Oktober ins Freie. Danach verbringen sie den Winter am besten in hellen, kühlen, aber frostfreien Räumen.
- Bei Frost und Wind fällt das meiste Laub zu Boden; es lohnt sich erst dann zu fegen.
- Das Falllaub der Bäume eignet sich zum Ansetzen von Laubkompost. Die reife, leicht saure Erde dient dann als Moorbeetsubstrat oder Bodenverbesserungsmittel.
- Hecken besser erst im Spätwinter schneiden. Dann vertragen verwilderte Laubgehölzhecken auch einen Verjüngungsschnitt. Nadelhecken nicht ins alte Holz schneiden.
- Jetzt Pflanzflächen vorbereiten. Nach dem Umgraben verrottet der Bewuchs unter der Erde. Im Frühjahr sind die Beete dann einsatzbereit.
- Frostempfindliche Kübelpflanzen werden spätestens jetzt eingeräumt, locker eingepackt (Hochstammrosen) oder zugedeckt (z. B. empfindliche Kräuter und Rosen).
- Immergrüne in Töpfen brauchen auch im Winterhalbjahr Wasser, vor allem wenn sie im Regenschatten stehen.
- Schwere Böden im Herbst grobschollig umgraben, damit der Frost sie mürbe macht.
- Noch ist Pflanzzeit für Gehölze. Empfindliche Arten wie etwas Kiwis sollte man besser erst im Frühjahr pflanzen.
- Gehölze mit losen Wurzeln brauchen einen Pflanzschnitt, dann wachsen sie leichter an (Triebe etwa um die Hälfte einkürzen); Ballenpflanzen benötigen keinen Pflanzschnitt.
- Die Vögel finden auch jetzt genügend Nahrung: noch nicht füttern.
- Solange der Boden noch frostfrei ist, können Bäume, Sträucher und Stauden gepflanzt werden.
- Blumenzwiebeln lassen sich noch den ganzen November hindurch setzen.
- Reifer Gartenkompost sollte möglichst bald verbraucht werden. Im Herbst ist eine gute Gelegenheit zum Leeren der Kompostsilos und zum Ausbringen des Bodenverbesserers in die Gartenbeete.
- Lassen Sie nach der Ernte keine fauligen Früchte liegen; sie sind oft mit Krankheitserregern infiziert. Vernichten Sie auch pilzbefallenes Laub unter den Bäumen.
- Beim Herbstputz im Garten sollten Tiere, die sich bereits zum Winterschlaf zurückgezogen haben, nicht gestört werden. Unter Laub- und Reisighaufen ruhen Igel, Eidechsen und andere Nützlinge.
Der Garten im November
